Zusammen
wird’s
Zukunft

Lie­be Freund*innen,

Ber­lin ist ein­zig­ar­tig. Eine Stadt, in der sich Men­schen frei ent­fal­ten kön­nen, gemein­sam Neu­es ent­ste­hen las­sen und den Mut haben, die gro­ßen Fra­gen unse­rer Zeit durch kon­kre­te Lösun­gen vor Ort anzu­pa­cken. Dafür lie­ben wir Ber­lin – egal, ob wir in Froh­nau oder Frie­den­au, Fried­richs­hain oder Fried­richs­ha­gen woh­nen.

Aber Ber­lin hat sich ver­än­dert. Immer mehr Men­schen in Ber­lin sind auf sich allei­ne gestellt und kön­nen sich das Leben kaum noch leis­ten. Die Kli­ma­kri­se, die Krie­ge um uns her­um, aber auch Coro­na haben deut­li­che Spu­ren in Ber­lin hin­ter­las­sen. Ber­lin ist här­ter und auch dre­cki­ger gewor­den. Doch die Lan­des­re­gie­rung aus CDU und SPD schaut dabei zu, wie sich die Lage immer wei­ter ver­schärft. Statt auf Zusam­men­halt set­zen sie auf das Recht des Stär­ke­ren. Sie strei­chen beim Sozia­len, las­sen die Mieter*innen im Stich, zer­stö­ren Frei­räu­me für Kul­tur und Wis­sen­schaft. Und nicht nur das: Sie set­zen die Zukunft unse­rer Stadt aufs Spiel, wenn sie alles rück­ab­wi­ckeln, was mit Kli­ma­schutz und Ver­kehrs­wen­de zu tun hat.

Wir wol­len einen ande­ren Weg gehen. Wir set­zen auf Gemein­sinn und auf ein Ber­lin, das mit den Men­schen und mit der Zivil­ge­sell­schaft zusam­men bes­ser ent­wi­ckelt wird. Wir wol­len die Zukunft gestal­ten statt zurück in die Ver­gan­gen­heit. Es braucht eine Poli­tik, die öko­lo­gisch, gerecht, kri­sen­fest und welt­of­fen ist. Und genau dafür wol­len wir bei den bevor­ste­hen­den Wah­len zum Abge­ord­ne­ten­haus und zu den Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lun­gen kämp­fen. 

Im Team füh­ren macht uns stark

Wir machen Euch das Ange­bot, genau dafür anzu­tre­ten. Als Team, mit unse­rer Lei­den­schaft und unse­rer Ent­schlos­sen­heit. Mit unse­rem Mut und unse­rer Hart­nä­ckig­keit. Aber vor allem: mit Euch zusam­men. Ber­lin braucht Men­schen, die gemein­sam für eine bes­se­re Welt kämp­fen. Gemein­sam mit den Men­schen in der Stadt – und nicht gegen sie. Gemein­sam mit den Initia­ti­ven vor Ort – und nicht an ihnen vor­bei. Die­sen Team­geist müs­sen wir auch im Wahl­kampf aus­strah­len. Und das geht am bes­ten, wenn wir das als Par­tei selbst leben. Des­halb möch­ten wir Euch nächs­tes Jahr als Team in den Wahl­kampf füh­ren.

Wir haben in den letz­ten Jah­ren bewie­sen, dass wir uns nicht trotz, son­dern gera­de wegen unse­rer Unter­schie­de ergän­zen, dass wir uns gegen­sei­tig wei­ter­brin­gen und wir gemein­sam im Team füh­ren kön­nen. Genau das macht uns stark. Der eine ist eng mit Initia­ti­ven und Bewe­gun­gen ver­netzt, die ande­re bringt die Per­spek­ti­ve der Unter­neh­men und Ver­bän­de ein. Die eine bringt neue Ideen ins Spiel, der ande­re besteht dar­auf, dass es einen Pro­zess für die Umset­zung gibt und alle mit­ge­nom­men wer­den. Gemein­sam haben wir so Kon­zep­te und Stra­te­gien ent­wi­ckelt, Ent­schei­dun­gen getrof­fen und Mehr­hei­ten orga­ni­siert. Und wenn uns dabei Feh­ler unter­lau­fen sind, haben wir aus ihnen gelernt. Wir ver­trau­en ein­an­der, aber noch viel wich­ti­ger ist: Wir ver­trau­en Euch und den Men­schen die­ser Stadt.

Als Arbei­ter­kind habe ich erlebt, was vie­le bei uns bewegt: Die Chan­cen in unse­rer Gesell­schaft sind nicht für alle gleich. Das zu ändern, treibt mich an! Nach Ber­lin bin ich nicht nur gezo­gen, weil ich hier in Frei­heit selbst­be­stimmt leben und Händ­chen hal­tend mit einem Mann durch die Stra­ßen gehen konn­te, son­dern auch, weil das Leben hier für mich erschwing­lich war. Und weil Ber­lin der Ort war, an dem zusam­men mit den Men­schen poli­ti­scher Auf­bruch mög­lich ist. In Ber­lin lebt die libe­ra­le Gesell­schaft von mor­gen. Doch das ändert sich gera­de, und das kann und will ich nicht hin­neh­men. Ber­lin ist die Stadt der Frei­heit und muss das auch blei­ben!

Schon immer woll­te ich die Welt im Gro­ßen und im Klei­nen gerech­ter und bes­ser machen. In der drit­ten Klas­se habe ich dazu bei­getra­gen, dass in mei­ner Gemein­de ein Eine-Welt-Laden eröff­net wur­de. Ich habe ein Unter­neh­men gegrün­det und war sowohl in unse­rer Par­tei als auch in Ver­bän­den und Initia­ti­ven aktiv. Dabei ging es mir immer dar­um, kon­kre­te Kon­zep­te zu erar­bei­ten und dafür zu sor­gen, dass sie auch umge­setzt wer­den – und so zur Ver­bes­se­rung unse­rer Gesell­schaft bei­zu­tra­gen. Das gilt für mich bis heu­te: Sei es bei der Ver­wal­tungs­re­form oder beim Bezahl­ba­re-Mie­ten-Gesetz, ich bin auch in mei­ner Zeit als Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der genau die­sen Weg wei­ter gegan­gen.

Und das nie allei­ne. Poli­tik ist für mich ein Team­sport. Ich ste­he für kla­re Hal­tung, aber auch dafür, Men­schen und Posi­tio­nen zusam­men­zu­füh­ren. Egal ob beim Anfeu­ern mei­ner Her­tha im Sta­di­on oder auf der Demo gegen das Club­ster­ben, egal ob auf Staats­emp­fän­gen oder auf dem CSD. Immer mit dem Antrieb, aus jeder Kri­se und Her­aus­for­de­rung her­aus die Welt und Ber­lin bes­ser zu machen. Denn ich bin über­zeugt, dass wir das kön­nen. Genau das spornt mich an, und genau des­halb freue ich mich, mit Euch zusam­men in den Wahl­kampf zu zie­hen und der schwarz-roten Rück­schritts­ko­ali­ti­on ein Ende zu berei­ten.

Ihr kennt mich. Ich bin zäh. Und ein „Geht nicht“ las­se ich nicht ste­hen. Als Ver­kehrs- und Umwelt­se­na­to­rin habe ich die Ver­kehrs­wen­de und den Umbau Ber­lins zu einer kli­ma­re­si­li­en­ten Stadt kon­se­quent vor­an­ge­trie­ben. Damals ging es mir nicht schnell genug. Heu­te sehe ich: Nie sind so vie­le Rad­we­ge in so kur­zer Zeit ent­stan­den wie in mei­ner Amts­zeit, nie sind so vie­le lang auf­ge­scho­be­ne Ent­schei­dun­gen getrof­fen wor­den, damit es end­lich mehr Bus­se und Bah­nen auch am Stadt­rand und ins Umland hin­ein gibt.

Mein Herz schlägt für Geflüch­te­te. Denn ich weiß aus mei­ner Fami­li­en­ge­schich­te, was es bedeu­tet, alles hin­ter sich las­sen zu müs­sen, weil man in der Hei­mat nicht mehr sicher ist. Des­halb war ich immer getrie­ben von der Über­zeu­gung, dass Men­schen, die zu uns kom­men, nicht nur ein gutes und siche­res Leben ver­dient haben, son­dern für unse­re Gesell­schaft eine Berei­che­rung sein kön­nen. Dar­um habe ich früh ange­fan­gen, mich in der Geflüch­te­ten­hil­fe zu enga­gie­ren, habe als Stu­den­tin gegen die Ein­schrän­kung des Asyl­rechts gekämpft und spä­ter als Abge­ord­ne­te Lan­des­auf­nah­me­pro­gram­me durch­ge­setzt, damit gera­de Frau­en und Kin­der sicher und legal nach Ber­lin kom­men konn­ten, anstatt ihr Leben Schleu­sern anver­trau­en zu müs­sen. Das The­ma hat mich mein Leben lang beglei­tet, und des­halb war ich froh, als Bür­ger­meis­te­rin im Senat mit dafür sor­gen zu kön­nen, dass Ber­lin nach dem Aus­bruch des Ukrai­ne­kriegs Ver­ant­wor­tung über­nom­men und vie­len Men­schen ein siche­res Zuhau­se gege­ben hat.

Mei­ne Fami­li­en­ge­schich­te hat mich zu einem Men­schen gemacht, der das Ver­bin­den­de sucht. Ich ducke mich bei Kon­flik­ten nicht weg, son­dern brin­ge ver­schie­de­ne Mei­nun­gen an einen Tisch. Viel­leicht war das nie so wich­tig wie heu­te. Denn ich möch­te mir das freie und welt­of­fe­ne, viel­fäl­ti­ge Ber­lin nicht neh­men las­sen, in dem ich seit über 30 Jah­ren zu Hau­se bin.

Uns geht es um Ber­lin. Wir wol­len den schwarz-roten Senat ablö­sen, und genau dafür kämp­fen wir. Wir sind über­zeugt, dass wir gewin­nen kön­nen und wol­len der Stadt mit Wer­ner Graf als neu­em Gesicht ein Ange­bot für das Rote Rat­haus machen. Ein pro­gres­si­ver  Bür­ger­meis­ter für eine pro­gres­si­ve Stadt. Ein Bür­ger­meis­ter, der genau­so ver­mit­teln wie kämp­fen kann. An sei­ner Sei­te steht mit Bet­ti­na Jarasch eine Mache­rin die mehr­fach bewie­sen hat, dass sie Men­schen für eine öko­lo­gi­sche Poli­tik gewin­nen und Ver­ant­wor­tung über­neh­men kann. Mit ihrer Prä­senz in der Stadt und ihrer uner­müd­li­chen Ener­gie wird Bet­ti­na uns in den nächs­ten Mona­ten zusätz­li­chen Schwung ver­lei­hen.

Wir wis­sen: Gro­ße Ver­än­de­run­gen brau­chen bei­des – Auf­bruch und Ver­läss­lich­keit, Mut und Erfah­rung, Ent­schlos­sen­heit und Geduld. Des­halb machen wir Euch gemein­sam die­ses Ange­bot und wol­len gemein­sam mit Euch in die bevor­ste­hen­de Wahl zie­hen.

Kli­ma­schutz heißt Lebens­qua­li­tät

Zusam­men kämp­fen wir für einen Kli­ma­schutz, der auch mehr Lebens­qua­li­tät bringt. Hit­ze, Stür­me und schlech­te Luft belas­ten das Leben vie­ler Berliner*innen immer mehr. Unter dem Kli­ma­wan­del lei­den gera­de alte und kran­ke Men­schen, Schwan­ge­re und klei­ne Kin­der – aber auch Tie­re und unse­re Stadt­na­tur. Wir brau­chen drin­gend mehr Bäu­me und Grün­flä­chen, siche­re Rad­we­ge, pünkt­li­che Bus­se und Bah­nen und eine eben­so sau­be­re wie siche­re Ener­gie­ver­sor­gung.

Ein Ber­lin, das keine*n allein­lässt

Zusam­men kämp­fen wir für ein Ber­lin, das nie­man­den zurück­lässt und das sich alle leis­ten kön­nen. Des­halb wer­den wir Vermieter*innen ver­pflich­ten, mehr bezahl­ba­re Woh­nun­gen bereit­zu­stel­len und sich um ihre Mieter*innen zu küm­mern, statt sie Schim­mel und Sanie­rungs­stau aus­zu­set­zen. Wir ret­ten die sozia­len Ein­rich­tun­gen, die uns alle in der Not tra­gen, und die kul­tu­rel­len Orte, die uns zusam­men­brin­gen. Und wir ste­hen für eine Poli­tik, die eine gute Grund­ver­sor­gung mit fai­rer Ent­loh­nung und dem ent­schlos­se­nen Ein­satz gegen Armut ver­bin­det.

Viel­falt und Frei­heit ver­tei­di­gen

Zusam­men kämp­fen wir für die Viel­falt und die Frei­heit, denn Ber­lin lebt von sei­ner Offen­heit. Dazu gehört auch die Soli­da­ri­tät mit Men­schen auf der Flucht vor Krieg und Ver­fol­gung sowie die Über­zeu­gung, dass Diver­si­tät eine Berei­che­rung ist. Wir ste­hen ein für unse­re Demo­kra­tie, für Bür­ger­rech­te und den Rechts­staat. Wir ste­hen ein gegen die Feind*innen unse­rer Demo­kra­tie und den gesell­schaft­li­chen Rechts­ruck!

Stadt der Zukunft – nicht der Ver­gan­gen­heit

Zusam­men kämp­fen wir dafür, dass Ber­lin die Stadt der Zukunft bleibt. Mit Inves­ti­tio­nen in Bil­dung, Digi­ta­li­sie­rung und eine nach­hal­ti­ge Infra­struk­tur. Für eine Stadt, die Kul­tur, Inno­va­ti­on und Unter­neh­mer­geist för­dert und die Bürger*innen aktiv in die Poli­tik ein­be­zieht. Und mit einer Poli­tik, die Ber­lin nicht nur gut durch die aktu­el­len Kri­sen steu­ert, son­dern uns auch auf künf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen vor­be­rei­tet.

Betei­li­gung macht uns stär­ker!

Wir sind über­zeugt, dass wir mit­ein­an­der erfolg­reich sein kön­nen, wenn aus unse­rem Zwei­er­team ein Team mit Euch, den vie­len tau­sen­den Mit­glie­dern wird, die für unse­re Stadt bren­nen. Des­halb wol­len wir in den kom­men­den Wochen und Mona­ten mit Euch ins Gespräch gehen. Wir wol­len uns Euren Fra­gen stel­len und hören, was Euch bewegt. Wir wol­len mit Euch gemein­sam Plä­ne für ein bes­se­res Ber­lin schmie­den. Wir wer­den Euch Mög­lich­kei­ten anbie­ten, mit uns zu dis­ku­tie­ren – und freu­en uns auf die For­ma­te, die der Lan­des­vor­stand anbie­tet und auf die For­ma­te, zu denen Ihr uns ein­la­det. Am Ende ent­schei­det Ihr: Wenn Ihr uns auf der LDK Euer Ver­trau­en dafür schenkt, dann füh­ren wir mit Euch zusam­men einen star­ken Wahl­kampf für ein star­kes grü­nes Ergeb­nis! Denn Ber­lin hat eine bes­se­re Regie­rung ver­dient.

Ber­lin ist wun­der­bar und steht zugleich vor gro­ßen Auf­ga­ben. Zusam­men mit Euch, aber auch mit den Berliner*innen, wol­len wir die Pro­ble­me ange­hen, damit unse­re Stadt kri­sen­fest und für alle lebens­wert wird – und auch in Zukunft bleibt. Das geht nicht mit Still­stand und Rück­schritt, son­dern nur mit dem Mut, vor­an­zu­ge­hen. Zusam­men wird’s Zukunft! 

Und genau dafür bit­ten wir um Euer Ver­trau­en.

Wer­ner Graf und Bet­ti­na Jarasch

Hier den Brief als PDF run­ter­la­den.

Kon­takt zu Wer­ner Graf: kontakt@werner-graf.net

Kon­takt zu Bet­ti­na Jarasch: bettinajarasch@outlook.de

www.bettina-jarasch.com

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